Starkes Wochenende für den SV Marsberg beim Int. PaderSchwimmCup 2026

Mit einem großen Team und jeder Menge Vorfreude reiste der Schwimmverein Marsberg 1961 am 2. und 3. Mai zum Int. PaderSchwimmCup in die Schwimmoper Paderborn.

Was die Mannschaft dort auf der Langbahn ablieferte, übertraf alle Erwartungen: 65 persönliche Bestzeiten und 21 Podestplätze sprechen eine deutliche Sprache. Trainer Eugen Gärtner begleitete das Team an beiden Wettkampftagen, unterstützt von Ricarda Henke und Björn Pauly. Einen besonderen Meilenstein setzte Lucia Schulte, die am Samstag ihren ersten praktischen Einsatz als Schiedsrichterin absolvierte – ein weiterer Schritt in ihrer Entwicklung auch abseits des Beckens. Sascha Burdick war ebenfalls an beiden Tagen als Schiedsrichterin im Einsatz.

Die Abräumer des Wochenendes

Den stärksten Auftritt aller Marsberger legte ohne Zweifel Roland Stüttem (JG 2016) hin. Der junge Athlet war in sieben Disziplinen am Start und sammelte dabei Medaille um Medaille. Mit 37,97 Sekunden holte er sich den Sieg über 50 m Freistil – sein persönliches Highlight des Wochenendes. Doch damit nicht genug: Über 50 m Brust, 100 m Freistil und 50 m Rücken sicherte er sich jeweils den zweiten Platz, über 100 m Rücken und 200 m Freistil wurde er Dritter. Am Ende stand eine beeindruckende Bilanz: 1x Gold, 3x Silber und 2x Bronze – dazu mehrere neue Bestzeiten. Eine absolut tolle Leistung.

Kaum weniger beeindruckend präsentierte sich Julia Marie Reiser (JG 2014). Die Marsbergerin dominierte die Brustschwimm-Wettbewerbe ihres Jahrgangs nahezu vollständig: Drei Starts, drei Siege. Gold über 100 m Brust (1:30,89 Min.), Gold über 200 m Brust (3:22,82 Min.) und Gold über 50 m Brust (39,15 Sek.) – dazu Silber über 50 m Schmetterling (38,91 Sek.) und Bronze über 50 m Freistil (33,10 Sek.). Auch über 100 m Freistil (1:16,07 Min.) und 200 m Lagen (3:12,33 Min.) zeigte sie starke Leistungen. 3x Gold, 1x Silber, 1x Bronze und mehrere neue Bestzeiten: Julia Marie Reiser war die überragende Marsbergerin dieses Wochenendes.

Stark auf der Brust: Emma Gärtner und Emilio Pauly

Emma Gärtner (JG 2012) bewies eindrucksvoll, wie gut ihre Form derzeit ist. Über 100 m Brust (1:25,53 Min.) und 200 m Brust (3:10,87 Min.) sicherte sie sich jeweils Platz zwei, und auch über 50 m Brust (39,31 Sek.) stand sie auf dem Podest. Hinzu kamen solide Leistungen über 100 m Rücken (1:38,88 Min.), 100 m Freistil (1:28,51 Min.) und 50 m Freistil (37,00 Sek.).
Dreimal Silber– Emma zählt aktuell zu den konstantesten Leistungsträgerinnen im Marsberger Kader.

Ebenfalls dreimal auf dem Podest stand Emilio Pauly (JG 2013). Der Vielseitigste unter den Marsberger Jungs holte sich Platz drei über 100 m Brust (1:34,04 Min.) sowie über 50 m Rücken (39,65 Sek.) und krönte seinen Auftritt mit Platz zwei über 200 m Rücken (3:01,79 Min.). Sein breites Starterfeld – von 50 m Schmetterling (45,89 Sek.) über 100 m Rücken (1:24,67 Min.) bis hin zu 50 m Brust (42,25 Sek.) – zeigt seine vielseitige Entwicklung. 1x Silber, 2x Bronze.

Roman Gärtner glänzt auf der Brust

Roman Gärtner (JG 2014) hatte über die Brustschwimmstrecken seinen großen Tag. Sowohl über 200 m Brust (3:46,51 Min.) als auch über 50 m Brust (47,81 Sek.) sicherte er sich den dritten Platz. Ergänzt wurden seine Starts durch 400 m Freistil (7:30,78 Min.), 100 m Freistil (1:35,71 Min.) und 50 m Freistil (40,67 Sek.). 2x Bronze – ein Wochenende, das Roman Mut für die kommende Saison machen sollte.

Erfahrung und Nachwuchs auf dem Podest

Ricarda Henke (JG 1997, offene Klasse) bewies, dass in ihr noch viel Potenzial steckt. Nach Starts über 100 m Brust (1:24,15 Min.) und 50 m Schmetterling (33,96 Sek.) krönte sie ihr Wochenende mit dem dritten Platz über 50 m Brust in 37,14 Sekunden.

Ebenfalls aufs Podest schaffte es Kim Helen Bannenberg (JG 2009), die über 100 m Brust in 1:44,81 Minuten den dritten Platz belegte. Doch das war längst nicht alles: Mit persönlichen Bestzeiten in fünf von fünf Disziplinen – darunter 200 m Freistil (2:55,34 Min.), 100 m Freistil (1:17,45 Min.), 50 m Rücken (40,36 Sek.) und 50 m Freistil (35,08 Sek.) – legte sie eines der konstantesten Wochenenden des gesamten Teams hin.

Zahlreiche Bestzeiten aus dem breiten Kader

Neben den Podestplatzierungen war es vor allem die schiere Anzahl persönlicher Bestzeiten, die begeisterte – und die zogen sich quer durch den gesamten Kader.

Sophie Bloch (JG 2015) etwa verbesserte sich in allen sechs ihrer Starts: 100 m Brust (2:01,06 Min.), 100 m Rücken (1:49,68 Min.), 50 m Brust (54,66 Sek.), 100 m Freistil (1:38,50 Min.), 50 m Rücken (51,18 Sek.) und 50 m Freistil (43,10 Sek.). Sechs Starts, sechs Bestzeiten – eine makellose Bilanz.

Emilia Huxoll (JG 2011) verbesserte sich in allen drei ihrer Rennen: 100 m Brust (1:37,28 Min.), 50 m Schmetterling (45,69 Sek.) und 200 m Brust (3:35,83 Min.).

Auch Maja Mester (JG 2011) trumpfte mit drei neuen Bestzeiten auf – 50 m Brust (43,55 Sek.), 50 m Rücken (49,33 Sek.) und 50 m Freistil (36,36 Sek.).

Leif Lorson (JG 2006, offene Klasse) bewies über 400 m Freistil in 5:27,90 Minuten mit persönlicher Bestzeit und Rang fünf, dass er sich in der offenen Klasse behaupten kann.

David Reiser (JG 2012) war in sechs Disziplinen am Start und holte sich vier persönliche Bestzeiten. Neben Platz vier über 400 m Freistil (6:13,96 Min.) zeigte er über 100 m Brust (1:38,97 Min.), 50 m Brust (42,75 Sek.), 100 m Freistil (1:16,17 Min.), 50 m Rücken (44,29 Sek.) und 50 m Freistil (32,41 Sek.) eine breite Startpalette.

Leana Michel (JG 2014) erzielte in beiden Rennen neue Bestzeiten – 50 m Brust (52,55 Sek.) und 50 m Freistil (42,81 Sek.).

Gleiches galt für Lucia Schulte (JG 2006, offene Klasse), die über 50 m Brust (41,50 Sek.) und 50 m Freistil (36,12 Sek.) jeweils neue Bestmarken setzte – und das noch nach ihrem Schiedsrichtereinsatz am Samstag.

Mark Bürger (JG 2014) startete über 100 m Brust (1:54,57 Min.), 50 m Schmetterling (52,32 Sek.) und 200 m Freistil (3:16,35 Min.).

Albert Stüttem (JG 2013) absolvierte sechs Starts und zeigte dabei über 100 m Brust (1:58,47 Min.), 100 m Rücken (1:41,87 Min.), 50 m Brust (52,41 Sek.), 100 m Freistil (1:29,47 Min.), 50 m Rücken (46,90 Sek.) und 50 m Freistil (39,67 Sek.) eine solide Leistung.

Maresa Bickmann (JG 2007, offene Klasse) war über 100 m Rücken (1:30,23 Min.) und 50 m Schmetterling (38,12 Sek.) am Start.

Linnea Lorson (JG 2008, offene Klasse) bewies ihre Vielseitigkeit mit fünf Starts: 50 m Schmetterling (34,57 Sek.), 200 m Freistil (2:35,38 Min.), 100 m Freistil (1:09,43 Min.), 50 m Rücken (41,72 Sek.) und 50 m Freistil (31,89 Sek.).

Maya Mertens (JG 2013) schwamm 100 m Freistil (1:49,21 Min.) und 50 m Freistil (46,60 Sek.).

Sophie Schulte (JG 2010) absolvierte Starts über 100 m Brust (1:44,63 Min.) und 50 m Brust (46,53 Sek.).

Auch die jüngsten im Team sammelten wertvolle Wettkampferfahrung: Franziska Schewe (JG 2015) startete über 50 m Brust (1:04,80 Min.), 100 m Freistil (1:38,35 Min.), 50 m Rücken (56,69 Sek.) und 50 m Freistil (44,06 Sek.).

Nick Voß (JG 2015) schwamm 50 m Brust (55,35 Sek.), 100 m Freistil (1:45,01 Min.), 50 m Rücken (55,35 Sek.) und 50 m Freistil (44,92 Sek.).

Tim Haarhoff (JG 2015) zeigte sich über 50 m Brust (1:03,92 Min.), 50 m Rücken (1:03,41 Min.) und 50 m Freistil (50,57 Sek.).

Denis Kowytschko (JG 2013) vervollständigte seine Auftritte mit 52,37 Sek. über 50 m Brust, 49,61 Sek. über 50 m Rücken und 41,46 Sek. über 50 m Freistil.

Ebenfalls am Start war Trainer Eugen Gärtner (JG 1983, offene Klasse) selbst: Mit 33,64 Sekunden über 50 m Brust belegte er den fünften Platz – ein schönes Signal an sein Team.

Tim Hendrik Wiehr (JG 2005, offene Klasse) rundete den Marsberger Auftritt mit Saisonbestzeiten über 50 m Brust (39,44 Sek.) und 50 m Freistil (30,35 Sek.) ab.

Fazit: Ein Wochenende, das Lust auf mehr macht

65 persönliche Bestzeiten und 21 Podestplätze – das ist die beeindruckende Bilanz des SV Marsberg 1961 beim Int. PaderSchwimmCup 2026. Trainer Eugen Gärtner zeigte sich nach dem Wettkampfwochenende sehr stolz und zufrieden: Die vielen Bestzeiten, die zahlreichen Medaillenplätze und die positive Entwicklung sowohl der jungen als auch der erfahrenen Athletinnen und Athleten seien ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Monate. Der SV Marsberg hat in Paderborn gezeigt, dass er in der Region zur Spitze gehört – und Hunger auf mehr hat.

Das Protokoll für Paderborn.

Die Mannschaft am Samstag
Die Mannschaft am Sonntag