Der 49. Marsberger Schwimmertag am 31. Mai 2026 schrieb Geschichte: Mit insgesamt 1.021 gemeldeten Starts inklusive Staffeln wurde ein neuer Melderekord aufgestellt – noch nie zuvor waren bei diesem Wettkampf so viele Starts gemeldet worden.

247 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 18 Vereinen – darunter Vereine aus dem Hessischen Schwimm-Verband sowie aus dem Schwimmverband Nordrhein-Westfalen – gingen an den Start. Die 130 Mädchen und Frauen sowie 117 Jungen und Männer absolvierten insgesamt 967 Einzelstarts und 54 Staffelstarts. Den ganzen Tag über herrschte reges Treiben im Hallenbad, wo die Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Region um Bestzeiten und Podestplätze kämpften. Der Schwimmverein Marsberg 1961 präsentierte sich dabei vor heimischer Kulisse in hervorragender Form und überzeugte in allen Altersklassen mit zahlreichen Podestplatzierungen und persönlichen Bestzeiten.

Für ein sportliches Glanzlicht sorgte zudem ein neuer Bahnrekord: Die erste Damenstaffel der SSV Meschede schwamm die 4 × 50 Meter Freistil in 1:57,92 Minuten und stellte damit eine neue Rekordmarke für das Hallenbad auf.

Familienstaffeln: Tradition vor dem Wettkampf

Bevor die offiziellen Wettbewerbe starteten, sorgten die beliebten Familienstaffeln für Begeisterung. Außerhalb der DSV-Wertung treten dabei jeweils drei Familienmitglieder aus mindestens zwei Generationen über 3 × 50 Meter Freistil gegeneinander an. Den Sieg unter den insgesamt 23 Staffeln sicherte sich die Familie Reiser mit David, Julia und Alex Reiser. Platz zwei ging an die Familie Lorson mit Linnea Lorson, Kim Bannenberg und Arne Lorson, dicht gefolgt von Familie Hansmann und Koch (1. Paderborner SV).

Die Ergebnisse im Überblick

Mädchen & Frauen

Julia Marie Reiser (Jg. 2014) gehörte zu den erfolgreichsten Schwimmerinnen des Tages. Sie gewann die 200 Meter Freistil in 2:50,74 Minuten, die 100 Meter Brust in 1:28,57 Minuten sowie die 50 Meter Brust in 39,86 Sekunden – alle drei Rennen in persönlicher Bestzeit. Über 100 Meter Freistil kam sie ebenfalls in Bestzeit (1:22,10 Minuten) auf Rang sechs.

Emma Gärtner (Jg. 2012) war in der Disziplin Brust kaum zu schlagen: Sie gewann die 100 Meter Brust in 1:26,78 Minuten und die 50 Meter Brust in 38,61 Sekunden, beide in persönlicher Bestzeit. Über 200 Meter Freistil belegte sie in Bestzeit (2:58,31 Minuten) Rang zwei, über 100 Meter Freistil wurde sie Dritte in 1:26,10 Minuten.

Sophie Bloch (Jg. 2015) erreichte über 200 Meter Freistil in persönlicher Bestzeit von 3:25,63 Minuten den dritten Platz. Über 100 Meter Brust (1:54,27 Minuten) und 50 Meter Brust (52,97 Sekunden) belegte sie jeweils Rang fünf, beide ebenfalls in Bestzeit. Über 50 Meter Rücken kam sie als Vierte ins Ziel (52,75 Sekunden).

Franziska Schewe (Jg. 2015) schwamm über 200 Meter Freistil in Bestzeit auf Rang vier (3:25,84 Minuten). Über 50 Meter Freistil (42,08 Sekunden, Rang sieben) und 50 Meter Rücken (54,89 Sekunden, Rang fünf) verbesserte sie sich ebenfalls. Über 50 Meter Brust wurde sie aufgrund eines technischen Fehlers an der Wende disqualifiziert.

Linnea Lorson (Jg. 2008) zeigte einmal mehr ihre Vielseitigkeit: Sie gewann die 50 Meter Schmetterling in 32,97 Sekunden und die 100 Meter Schmetterling in 1:16,35 Minuten. Dazu kamen zweite Plätze über 50 Meter Freistil (31,22 Sekunden) und 100 Meter Freistil (1:08,67 Minuten).

Kim Helen Bannenberg (Jg. 2009) siegte über 50 Meter Schmetterling in 35,22 Sekunden und holte weitere zweite Plätze über 50 Meter Freistil (34,03 Sekunden), 100 Meter Schmetterling (1:26,94 Minuten) sowie 100 Meter Lagen (1:27,69 Minuten).

Maresa Bickmann (Jg. 2007) belegte über 50 Meter Schmetterling in persönlicher Bestzeit (35,91 Sekunden) Rang zwei. Weitere zweite Plätze folgten über 100 Meter Lagen (1:26,62 Minuten) und 50 Meter Rücken (40,96 Sekunden). Über 50 Meter Freistil wurde sie Vierte (34,13 Sekunden).

Emilia Huxoll (Jg. 2011) überzeugte mit starken Platzierungen: Über 100 Meter Brust (1:34,70 Minuten), 50 Meter Freistil (37,46 Sekunden) und 50 Meter Brust (43,42 Sekunden) belegte sie jeweils Rang zwei – alle drei in persönlicher Bestzeit. Über 100 Meter Lagen kam sie als Sechste ins Ziel (1:36,09 Minuten, Bestzeit).

Maja Mester (Jg. 2011) erschwamm dritte Plätze über 100 Meter Brust (1:38,67 Minuten), 50 Meter Freistil (38,19 Sekunden) und 50 Meter Brust (43,98 Sekunden). Über 100 Meter Freistil verbesserte sie sich auf Rang fünf in persönlicher Bestzeit (1:35,24 Minuten).

Sophie Schulte (Jg. 2010) sicherte sich zweite Plätze über 100 Meter Brust (1:46,51 Minuten), 50 Meter Freistil (43,22 Sekunden) und 50 Meter Brust (45,88 Sekunden). Über 100 Meter Freistil kam sie als Siebte ins Ziel (1:48,07 Minuten).

Leana Michel (Jg. 2014) verbesserte sich über 100 Meter Brust auf Rang zwölf in persönlicher Bestzeit (2:00,60 Minuten). Über 50 Meter Freistil (43,85 Sekunden) und 50 Meter Brust (54,00 Sekunden) wurde sie jeweils Sechste. Über 100 Meter Freistil belegte sie in Bestzeit (1:48,10 Minuten) Rang 14.

Arina Rauh (Jg. 2016) stellte über 50 Meter Freistil (57,66 Sekunden) und 50 Meter Brust (59,66 Sekunden) persönliche Bestzeiten auf.

Josephine Berlinger (Jg. 2017) verbesserte sich ebenfalls in beiden Disziplinen: 50 Meter Freistil in 59,72 Sekunden und 50 Meter Brust in 1:11,97 Minuten. Edda Finger (Jg. 2017) wurde Siebte über 50 Meter Freistil (1:04,21 Minuten, Bestzeit) und gewann die 50 Meter Rücken in persönlicher Bestzeit (55,82 Sekunden).

Jungen & Männer

Sebastian Becker (Jg. 1995) gewann die 100 Meter Rücken souverän in 1:10,53 Minuten.

David Reiser (Jg. 2012) glänzte mit gleich vier persönlichen Bestzeiten: Er gewann die 50 Meter Freistil (31,84 Sekunden) und die 50 Meter Brust (40,74 Sekunden), wurde über200 Meter Freistil Dritter in Bestzeit (2:46,54 Minuten) und über 100 Meter Freistil Vierter (1:17,80 Minuten).

Mark Bürger (Jg. 2014) schwamm über 200 Meter Freistil in Bestzeit auf Rang drei (3:10,15 Minuten). Dazu kamen ein zweiter Platz über 50 Meter Brust (50,36 Sekunden) sowie Rang fünf über 100 Meter Brust (1:47,00 Minuten) und Rang sechs über 100 Meter Freistil in Bestzeit (1:28,38 Minuten).

Albert Stüttem (Jg. 2013) siegte über 200 Meter Freistil (3:12,22 Minuten) und 50 Meter Schmetterling (49,00 Sekunden). Über 100 Meter Freistil wurde er in Bestzeit Zweiter (1:28,29 Minuten), über 50 Meter Rücken ebenfalls Zweiter (51,50 Sekunden).

Roland Stüttem (Jg. 2016) war gleich viermal in Bestzeit unterwegs: Er gewann die 50 Meter Freistil (35,74 Sekunden) und die 50 Meter Rücken (44,57 Sekunden). Über 200 Meter Freistil (3:10,75 Minuten) und 100 Meter Freistil (1:25,80 Minuten) belegte er jeweils Rang zwei.

Roman Gärtner (Jg. 2014) gewann die 50 Meter Brust in persönlicher Bestzeit (48,06 Sekunden) und wurde über 100 Meter Brust Dritter (1:43,87 Minuten, Bestzeit). Über 200 Meter Freistil kam er als Siebter (3:36,19 Minuten, Bestzeit) und über 100 Meter Freistil als Achter ins Ziel (1:37,74 Minuten).

Denis Kowytschko (Jg. 2013) überzeugte mit vier persönlichen Bestzeiten: Rang zwei über 100 Meter Brust (1:47,35 Minuten) und 50 Meter Brust (50,46 Sekunden), Rang drei über 50 Meter Freistil (39,08 Sekunden) und Rang vier über 100 Meter Freistil (1:40,51 Minuten).

Johann Karl Flore (Jg. 2015) verbesserte sich über 100 Meter Brust auf Rang acht (2:19,32 Minuten) und über 50 Meter Brust auf Rang neun (1:02,84 Minuten) – beide in persönlicher Bestzeit.

Emilio Pauly (Jg. 2013) hatte einen starken Tag: Er gewann die 100 Meter Rücken (1:21,72 Minuten, Bestzeit), die 100 Meter Lagen (1:25,00 Minuten, Bestzeit) und die 50 Meter Rücken (41,37 Sekunden). Über 50 Meter Freistil wurde er Zweiter (33,73 Sekunden).

Nick Voß (Jg. 2015) verbesserte sich in allen vier Disziplinen: Rang sieben über 50 Meter

Freistil (43,23 Sekunden), Rang sechs über 50 Meter Brust (54,76 Sekunden), Rang fünf über 50 Meter Rücken (48,64 Sekunden) und Rang zwölf über 100 Meter Freistil (1:46,40 Minuten).

Tim Haarhoff (Jg. 2015) stellte über 50 Meter Freistil (51,87 Sekunden, Rang zwölf), 50 Meter Brust (58,87 Sekunden, Rang sieben) und 50 Meter Rücken (1:03,07 Minuten, Rang elf) persönliche Bestzeiten auf.

Emil Hartmann (Jg. 2017) gewann die 50 Meter Brust in persönlicher Bestzeit (1:00,73 Minuten) und wurde über 50 Meter Freistil Zweiter (57,12 Sekunden, Bestzeit).

Leo Haarhoff (Jg. 2017) belegte über 50 Meter Freistil in Bestzeit Rang drei (57,88 Sekunden). Über 50 Meter Brust wurde er disqualifiziert.

Leonard Kurbatschow (Jg. 2017) kam über 50 Meter Freistil in persönlicher Bestzeit auf Rang vier (58,44 Sekunden).

Franz Zelder (Jg. 2015) verbesserte sich über 50 Meter Freistil auf Rang 14 (1:00,10 Minuten) und über 50 Meter Brust auf Rang acht (1:02,08 Minuten).

Luca Freitag (Jg. 2015) belegte über 50 Meter Freistil Rang 13 (56,27 Sekunden) und über 50 Meter Brust Rang zehn (1:11,35 Minuten) – beide in persönlicher Bestzeit.

Staffeln: Erfolgreiche Teamleistungen

Auch in den Staffelwettbewerben konnte der SV Marsberg glänzen. Die erste Damenstaffel – Kim Helen Bannenberg, Maresa Bickmann, Julia Marie Reiser und Linnea Lorson – belegte über 4 × 50 Meter Freistil in 2:09,62 Minuten den zweiten Platz.
Die zweite Damenstaffel mit Emilia Huxoll, Sophie Schulte, Leana Michel und Maja Mester wurde Elfte.

Die erste Herrenstaffel – Eugen Gärtner, David Reiser, Emilio Pauly und Sebastian Becker – schwamm in 2:00,72 Minuten ebenfalls auf Rang zwei.
Die zweite Mannschaft mit Mark Bürger, Roman Gärtner, Nick Voß und Roland Stüttem belegte Platz sechs.

Das Highlight des Tages lieferte die erste Mixed-Lagenstaffel: Sebastian Becker, Sascha Burdick, Linnea Lorson und Maresa Bickmann gewannen die 4 × 50 Meter Lagen in 2:15,86 Minuten.
Die zweite Mannschaft – Emilio Pauly, Emma Gärtner, Julia Marie Reiser und David Reiser – wurde Dritte.
Die dritte Mannschaft mit Roland Stüttem, Sophie Bloch, Franziska Schewe und Albert Stüttem belegte Rang zwölf.

Ehrenamt und Organisation

Ein solcher Wettkampf wäre ohne den unermüdlichen Einsatz vieler Ehrenamtlicher nicht möglich. Als Wettkampforganisator zeichnete Sascha Burdick verantwortlich. Die Marsberger Aktiven wurden von den Trainern Eugen Gärtner und Monique Giller betreut.

Im Hintergrund unterstützten Lisa Möller, Ricarda Henke und Arne Lorson die Veranstaltung. Durch die Veranstaltung führten als Sprecher Emily Giller, Beate Becker und Andreas Becker. Im Kampfgericht waren Nora Bannenberg und Jana Buchgeister im Einsatz. Franziska Steffen sammelte wertvolle Erfahrungen als Kampfrichterin in Ausbildung, Lucia Schulte war als Schiedsrichterin in Ausbildung tätig. Die Siegerehrungen wurden von Celine Göbel, Johanna Bickmann und Leif Lorson durchgeführt. Für die Bewirtung von Kampfrichtern, Gästen und Teilnehmern sorgten Sozialwartin Kathrin Kreft und Katharina Gärtner mit ihrem Team.

Besonders gefreut hat sich der Verein über den Besuch von Bürgermeister Matthias Koch sowie Klaus Hansmann, dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes. Beide verfolgten die Wettkämpfe aufmerksam und würdigten das große ehrenamtlicheEngagement sowie die hervorragende Nachwuchsarbeit des Schwimmvereins Marsberg.

Dank an unsere Unterstützer

Der Schwimmverein Marsberg bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern und Spendern, die diesen Wettkampftag möglich gemacht haben.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Gebr. Kowytschko GbR, dem Sachverständigen Vitali Sept – KFZ-Gutachten und der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, die mit ihren Spenden die neuen Medaillen ermöglicht haben. Für ihre großzügige Unterstützung beim individuellen Marsberger Design bedankt sich der Verein außerdem herzlich bei der Firma Mühlenbein Beschriftung.

Unser Dank gilt darüber hinaus allen weiteren Spendern: Volksbank Marsberg, Zweiradhaus Albers, Goldankauf Marsberg, Wand- und Bodendesign Strottner, Just You Hairdesign, Steuerkanzlei Jesper, Fahrschule Pegasus, Wrede Maschinenfabrik, Dental- Labor Hartmann, Firma Röleke, Diemeltal Apotheke, Firma Rentrop, Provinzial Kronenberg und Buchgeister, Rewe Markt Arthur Badt, Edeka-Markt Stefan Henke sowie Marktkauf Marsberg.

 

Das Protokoll für Marsberg.