Dies schafft Probleme, auf die Fachleute bereits aufmerksam gemacht haben. Wie ist zu gewährleisten, dass die Schwimmerin oder der Schwimmer wirklich "nichts drunter" trägt? Wer soll bei wem nachschauen? Ohne aufmerksame Kontrollen sind Wettbewerbsverzerrungen unausweichlich!
Eine Lösung zeichnet sich nun ab. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, ist ab der Wettkampfsaison 2009/2010, d.h. ab September 2009 der Einsatz von sogenannten "Nacktscannern" bei allen Wettkämpfen von der Vereinsebene an geplant.
Dabei handelt es sich um Geräte, die unter der Kleidung versteckte Gegenstände sichtbar machen und somit auch weitere Schwimmanzüge, Badehosen, Slips und Bikiniober- oder unterteile zum Vorschein bringen. Die Scanner arbeiten nach der Terahertzmethode. Terahertzstrahlung ist elektromagnetische Strahlung im Grenzbereich zwischen Infrarotlicht und Mikrowellenstrahlung und Teil der natürlichen Wärmestrahlung. Für den Einsatz im Sicherheitsbereich auf Flughäfen waren die sogenannten "Nacktscanner" kürzlich in den Schlagzeilen.
Die Testphase für die Scanner bei Schwimmwettkämpfen beginnt im Herbst diesen Jahres. Vereine und Verbände, die Schwimmwettkämpfe ausrichten, werden auf lange Sicht um die Anschaffung solcher Geräte nicht herumkommen. Schon jetzt können sie sich über nähere Einzelheiten zum Einsatz und zur Beschaffung informieren. Weitere Informationen können unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. angefordert werden.
Quelle: www.swimpool.de, A. Hillebrand, 01.04.2009...
